Telefon / Handy
Prepaid Tarife und Angebote vergleichen
Prepaid Karten werden für das Handy benötigt. Es handelt sich hier um Karten, auf die ein im Voraus bezahltes Guthaben geladen wird, welches dann nach und nach vom Kunden abtelefoniert werden kann. Mit dieser Guthabenkarte können dann die Dienstleistungen des Telekommunikation Anbieters in Anspruch genommen werden. Der Erwerb einer späteren Aufladung für das Prepaid Handy kann anonym erfolgen, jedoch kommt zwischen Anbieter und Kunde ein Vertragsverhältnis zustande.
Somit dient die Prepaid Karte lediglich als einfaches Zahlungsmittel, welches man vergleichen kann mit der Nutzung von Briefmarken oder einem gekauften Mehrfahrten Fahrschein. Bei dem Erwerb einer Prepaid Karte muss der Kunde die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Auch sollte sich ein Kunde klar darüber sein, dass seine Daten vom Anbieter gespeichert werden müssen, dies verlangt die Telekommunikations- - Überwachungsverordnung. Wichtig beim Abschluss eines Vertrages mit dem Provider ist auch die Beachtung des Kleingedruckten in den AGBs. Oft verstecken sich dort unliebsame Klauseln, welche den Kunden zur Zahlung von größeren Beträgen bei Pflichtverletzungen auffordern.
Prepaid Karten für jedes Handy
Eine Prepaid Karte ist bestens geeignet für Menschen, welche nur sehr selten telefonieren und ein Handy einzig aus dem Grund bei sich tragen, um für andere erreichbar zu sein. Allerdings greifen auch immer mehr Eltern zu einem Mobiltelefon mit einer solchen Guthabenkarte, wenn sie für den Nachwuchs ein Handy erwerben möchten. Hier können, durch das beschränkte Budget, keine unübersichtlichen Kostenfallen entstehen, wie vielleicht bei einem anderen Telefon mit einfachem Vertrag.
Sollte das Guthaben vertelefoniert sein, so können die Eltern selbst entscheiden ob eine weitere Aufladung erfolgt oder nicht. Menschen, die nicht oft auf ein Handy zugreifen sind mit der Prepaid Variante sehr gut bedient. Es wird einfach ein Guthaben auf das Mobiltelefon geladen, welches dann innerhalb einer gewissen Frist verbraucht werden sollte. Oftmals ist es auch so, dass Guthaben, das nicht fristgerecht vertelefoniert wurde verfällt. So etwas steht aber in den Klauseln der allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Anbieter von Prepaidtarifen
Mobistar war der erste Mobilfunkanbieter, der auf dem europäischen Markt Prepaid Karten angeboten hat. Heute gibt es sehr viele verschiedene Provider, welche in ihr normales Angebot auch Prepaid Tarife mit eingebracht haben. Üblicherweise wird ein Startpaket mit Mobiltelefon und SIM Karte verkauft, auf die auch noch ein kleines Startguthaben geladen wurde.
Handys in solchen Paketen sind in der Regel mit einem SIM Lock versehen. Dies verhindert die Nutzung des Telefons mit einer anderen Karte. Der SIM Lock wird automatisch nach einer Frist, von meistens zwei Jahren, gelöscht. Im Jahr 2005 klinkten sich auch immer Discounter in die Prepaid Branche ein und verkauften erstmals auch Karten mit Startguthaben ohne ein komplettes Paket mit Handy. Bei diesen Karten ist der Kunde frei in der Wahl des zu nutzenden Mobiltelefons, es muss nur SIM Lock frei sein. Die Discounter Prepaid Karten fanden sofort einen sehr großen Erfolg, denn hier war der Erwerb natürlich wesentlich günstiger als bei einem Starterpaket. Das erklärt selbstverständlich das fehlende Handy.
Das Konzept der Prepaid Karte hat Vor- wie auch Nachteile. Ein klarer Vorteil, für den Provider allerdings, ist dass dem Kunden im Vorfeld kein Kredit gewährt werden muss. Dafür ist der Verbraucher aber verpflichtet dem Anbieter im Gegenzug ein Darlehen zu gewähren, welches dem Guthaben auf der Karte entspricht und einem solchen gleichzusetzen ist.
Ein klarer Nachteil einer Guthabenkarte ist, dass die meisten Anbieter Prepaid Karten wie Gutscheine behandeln, diese verfallen dann nach einer gewissen Zeit mitsamt dem noch vorhandenen Guthaben. Entscheidungen für Aufladbare Karten im Handy werden auch oft aus Kostengründen getroffen. Auf diese Art kann man sich im Monat ein festes Kostenlimit setzen und behält somit den Überblick. Das wird bei den Verbrauchern als klarer Vorteil gesehen. Ein Nachteil zeigt sich aber noch in den oftmals hohen Gesprächs Gebühren, die häufig berechnet werden wegen der fehlenden Grundgebühr jeden Monat.

