Private Krankenversicherungen im Vergleich
Wer krank ist, der möchte nach Möglichkeit die beste Behandlung bekommen, um so schnell wie möglich wieder gesund zu werden, was heißt, der beste Arzt, die wirksamsten Medikamente, die neusten medizinisch-technischen Errungenschaften und das modernste Krankenhaus. In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es nur die so genannten Mindestleistungen, also nur das was im Falle eines Falles getan werden muss. Wer also operiert werden muss, der kommt auf den OP-Tisch, wird operiert, er muss eventuell noch ein paar Tage im Krankenhaus liegen und wird dann wieder nach Hause entlassen.
Bei einem Patienten der eine private Krankenversicherung hat, sieht dies schon anders aus. Er kann den Arzt auswählen der ihn operieren soll. Wenn er zu dem Chirurgen des örtlichen Krankenhauses kein großes Vertrauen hat, dann kann er einen anderen Arzt in einer anderen Klinik wählen. Der Patient mit der privaten Krankenversicherung muss auch nicht mit noch drei oder noch mehr anderen Menschen auf einem Zimmer liegen, sondern hat Anspruch auf ein Einzelzimmer. Zudem wird er jeden Tag vom Chefarzt besucht, der Patient hingegen, der nur gesetzlich versichert ist, bekommt den Chefarzt wahrscheinlich nur einmal oder gar nicht zu sehen.
Bessere Behandlung bei privater Krankenkasse
Aber auch was die Behandlungen angeht, hat der privat Versicherte mehr Möglichkeiten. Es kann unter mehreren Behandlungsmethoden wählen und muss nicht die von der gesetzlichen Krankenkasse ausgesuchte Methode nehmen. Auch wenn es um Ersatzteile wie zum Beispiel künstliche Hüftgelenke geht, dann bekommt der Privatpatient immer eine bessere Qualität, die eventuell wesentlich langlebiger ist als die des einfachen Kassenpatienten. Medikamente sind für Kassen- und Privatpatienten ebenfalls unterschiedlich. Während der gesetzlich Versicherte nur die Medikamente bekommt welche die Krankenkassen bezahlen, kann der Arzt bei einem Privatpatienten auch teurere Präparate verschreiben.
Leistungen der Privatversicherer vergleichen
Der Privatpatient aber muss für jede Behandlung, für jeden operativen Eingriff und für jedes vom Arzt ausgeschriebene Rezept selbst bezahlen. Er kann aus dem Leistungskatalog der privaten Krankenkasse aussuchen was ihm sinnvoll erscheint. Wenn er also im Krankenhaus lieber allein im Zimmer liegen möchte, dann wählt er diese Leistung, wenn er eine alternative Behandlung haben möchte, die vielleicht die gesetzliche Krankenkasse nicht bezahlt, dann kann er das mit einer PKV machen.
Doch bevor man eine PKV abschließt, sollte man sich genau informieren was alles möglich ist und was nicht und vor allem wie teuer es wird.




