Autoversicherungen
Motorrad Versicherung - Haftplicht und Saisonversicherung
Fahrer von Maschinen die weniger als 50 ccm haben, haben es leicht. Es wird einmal im Jahr ein neues Nummernschild inklusive Versicherungsschutz gekauft. Zu dieser Gruppe gehören hauptsächlich Mofas, Motorroller bis 50 ccm Hubraum und Quads. Die größeren Maschinen sind schneller und mit ihnen zu fahren beinhaltet mehr Gefahren. Somit muss man sich die Motorradversicherungen genau ansehen. Es gibt große Unterschiede was den Versicherungskatalog, also in dem für das die Versicherung aufkommt und die Beitragshöhe für einen guten Versicherungsschutz, betrifft.
Wie bereits erwähnt ähnelt eine Motorradversicherung einer Autoversicherung. Auch eine Motorradversicherung unterteilt sich in Haftpflichtversicherung und Teil- bzw. Vollkaskoversicherung.
Wie beim Auto muss man für ein Motorrad eine Haftpflichtversicherung abschließen, damit man es zulassen kann. Einige werden sich wundern, dass man sowohl beim Auto als auch beim Motorrad eine Haftpflichtversicherung abschließen muss. Dieses Gesetzt dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer. Verursacht jemand einen Unfall, wird durch die Haftpflichtversicherung gesichert, dass der Geschädigte auf jeden Fall eine Entschädigung erhält. Dies schützt gleichzeitig den Unfallverursacher.
Bei einem Unfall mit Personenschaden können die Ersatzleistungen schnell in mehrere tausend Euro gehen. Es wird die wirtschaftliche Seite des Unfallverursachers geschützt, der ohne Haftpflichtversicherung selber für die Schäden aufkommen müsste. Wie bei einer Autoversicherung deckt die Motorradhaftpflicht Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Wie hoch die Deckungssumme ist, muss der Versicherungsnehmer bestimmen. Das hat den Nachteil, dass sich die Deckungssumme auf den Versicherungsbetrag auswirkt. Man sollte trotzdem darauf achten, dass die Deckungssumme der Motorradhaftpflicht nicht zu niedrig ist, wenn man sich mal überlegt, welche Schäden entstehen können.
Unfallschutz für den Motorradfahrer sinnvoll
Natürlich möchte man nicht nur andere schützen sondern sich selber auch. Sich selber sollte man aufgrund der nicht vorhandenen Knautschzone mit einer Unfallversicherung schützen. Denn im Gegensatz zum Autofahren, wo viele Unfälle ohne Personenschaden verlaufen, sind beim Motorradfahren fast alle Unfälle mit Personenschaden verbunden.
Kaskoversicherungen für Motorräder
Natürlich sollte man sein Motorrad auch schützen. Wie beim Auto kann man für ein Motorrad Kaskoversicherungen abschließen. Auch hier gibt er die Möglichkeit zwischen Vollkasko und Teilkasko zu wählen. Bei der Entscheidung, ob man sich für eine Kaskoversicherung entscheidet und wenn ja, ob Vollkasko oder Teilkasko zählt das Alter der Maschine, damit verbunden ihr Wert und natürlich, wo die Maschine überwiegend abgestellt wird.
Ist das Fahrzeug neu sollte man natürlich eine Vollkaskoversicherung wählen. Ist das Motorrad finanziert, ist es meistens Pflicht sie Vollkasko zu versichern. Kaskoversicherungen sind freiwillig. Bei einer Teilkaskoversicherung ist die Maschine gegen Schäden von Blitzschlag, Hagel, Sturm und Überschwemmung geschützt.
Das heißt die Versicherung kommt für die Kosten der Wiederherstellung auf. Entscheidet man sich für eine Vollkaskoversicherung ist zusätzlich ein Schutz gegen Explosion, Brand und Diebstahl oder Raub enthalten. Zusätzlich werden auch Schäden beglichen, die bei einem Unfall entstehen, den der Fahrer selber verursacht hat. Viele Kaskoversicherungen bieten jetzt auch schon Schutz gegen Vandalismus an. Somit werden Schäden beglichen, die durch mutwillige Zerstörung der Maschine entstehen.
Auch bei der Kaskoversicherung gibt es große Unterschiede was übernommen wird und wie teuer der Beitrag ist.
Hier gilt es vor Abschluss genau zu prüfen, was die Versicherung übernimmt.


